The Vamps "Four Corners Tour"


08 Nov
08Nov

The Vamps - Die Boyband aus Grossbritannien hinterlässt überall auf der Welt ansteckende Energie und dahin schmelzende Mädchenherzen.


Kurz gesagt: The Vamps sind wahre Überflieger! Die vier schlossen sich 2011 zusammen und haben bis zum heutigen Tag bereits 18 Singles, 5 EPs und 3 Studioalben herausgebracht. Ein richtiger Schnellstart! Kennengelernt haben sich James McVey (Lead-Gitarre und Gesang) und Brad Simpson (Lead-Gesang und Gitarre) über Youtube, nach einigen gemeinsam geschriebenen Songs wurde ihnen jedoch schnell klar, dass sie noch mehr Instrumente für ihre Kompositionen benötigen werden. Tristan Evans (Schlagzeug und Gesang) lernten sie dank Facebook kennen und der letzte im Bunde Connor Ball (Bass und Gesang), lernten sie über einen Freund kennen. Ende 2012 erhielten The Vamps ihren ersten Plattenvertrag und ab da an ging es für die Vier rasant Bergauf. Durch einige Chancen, als Vorband zu spielen, wuchs ihr Bekanntheitsgrad und die Anzahl ihrer Fans immer mehr an und so war es nicht verwunderlich, dass bereits ihre zweite Single "Can We Dance" auf den 2.Platz in den UK-Top 40 kam. 

Am 8. November heizten The Vamps im X-tra so richtig ein. Die durchschnittlich sehr jungen (mal ausgenommen die Eltern die ihre Teenies begleiteten), überwiegend weiblichen Fans, konnten es fast nicht erwarten, ihre "Schwärme" live zu sehen. Die anderen Fotografen, gaben mir vor dem Konzert noch Ohrstöpsel und meinten ich brauche die unbedingt, es werde wohl sehr laut. Als das Licht etwas dunkler und die Musik etwas leiser wurde, wusste ich auch bereits warum. Nicht etwa wegen dem Konzert an sich, sondern wegen all den kreischenden jungen Damen hinter mir. Meine Güte waren die laut! Tristan Evans betrat als erstes die Bühne und das Publikum konnte sich kaum mehr halten. Als dann alle vier Jungs auf der Bühne standen, war das ganze Haus ausser Rand und Band. 

The Vamps hüpften, rannten, und sprangen auf der Bühne hin und her, als hätten sie Ausdauer und Puste für 10. Alle vier grinsten unentwegt und man wurde von ihrer Lebensfrohen Energie richtig angesteckt und mitgerissen. Es schien ihnen richtig Spass zu machen. Besonders Brad Simpson hatte mit dem Publikum sein Vergnügen, er hielt über das Geländer Händchen mit den Fans, nahm ihre Handys und machte damit Selfies und strahlte regelmässig über beide Ohren in die Runde, so dass ich schon Angst bekam, jetzt dann gleich eine Massenohnmacht mitzuerleben. (Okay das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber ihr versteht was ich meine). Es schien als könne jeder von ihnen alles, kaum sah man mal nicht hin, sass Brad Simpson am Schlagzeug und Tristan Evans, mit Gitarre umgehängt, vorne am Mikrofon. So entstand eine überraschungsgeladene Atmosphäre und eine anhaltende, prickelnde Anspannung. Das Publikum schien alle Songs in und auswendig zu können und so hatte man einen riesigen, euphorisch singenden (naja, teils schreienden) Chor im X-tra, welcher manchmal fast schon lauter als die Band selber war.

Meiner Meinung nach ein sehr gelungener, energiegebündelter Auftritt, der unbedingt nach mehr schreit!


- Liiv

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